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Deutscher Verkehrssicherheitsrat
Vision Zero

Glossar

Von ESP und LDW bis hin zur Untersteuerungskontrolle – wer sich mit Fahrerassistenzsystemen beschäftigt, muss mit vielen Abkürzungen umgehen.
Zum schnellen Nachschlagen haben wir hier die wichtigsten Abkürzungen und Begriffe erklärt. Dabei erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


AAGR

Adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung

siehe ACC

Quelle: www.kfztech.de
Rubrik: Geschwindigkeitsregler

Abbiegelicht

Abbiegelicht

Das Abbiegelicht (adaptive light) umfasst zusätzlich zum dynamischen Kurvenlicht einen Scheinwerfer, der beim Abbiegen in der Dunkelheit für vorrausschauendes Fahren sorgt. Das Abbiegelicht befindet sich in der Scheinwerfereinheit zwischen Fern- und Abblendlicht. Es ist nur bei Geschwindigkeiten unter 70 km/h und eingeschaltetem Abblendlicht aktiv und schaltet sich automatische ein, wenn der Blinker länger gesetzt wird oder der Fahrer das Lenkrad stärker einschlägt. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs wird das adaptive light automatisch auf beiden Seiten eingeschaltet und verbessert so die Orientierung beim Rückwärtsfahren.

ABS

Anti-Blockier-System (Anti-Lock Braking System)

Das Anti-Blockier-System soll beim Bremsen übergroßen Schlupf zwischen Reifen und Fahrbahn vermeiden und damit die Lenkfähigkeit und die Seitenführung erhalten. Raddrehzahlsensoren überwachen ständig alle Räder. Neigt ein Rad zum Blockieren, greift ABS blitzschnell ein und reduziert den Bremsdruck an diesem Rad, so dass es nicht vollständig zum Stehen kommt.
ABS führt diesen Regelvorgang für jedes Rad einzeln durch. Diese elektronische Radschlupfregelung sorgt so für die Lenkbarkeit und erhöht die Stabilität des Fahrzeugs.


Quelle: www.bosch.de
Rubrik: Fahrwerk, Dämpfer, Bereifung

ACC

Adaptive Cruise Control

Die Adaptive Cruise Control (ACC) ist ein Fahrerassistenz-System, das auf dem Geschwindigkeitsregler aufbaut. ACC bremst und beschleunigt in Abhängigkeit vom Verkehrsfluss in gewissen Grenzen selbstständig. Dazu überwacht ACC mit einem Radarsensor den Raum vor dem Fahrzeug. Detektiert das System ein langsamer vorausfahrendes Fahrzeug, senkt es die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs so weit ab, dass es in einem definierten Abstand folgt. Ist die Fahrbahn vor dem eigenen Fahrzeug wieder frei, so beschleunigt ACC auf die eingestellte Geschwindigkeit. Das heutige System ist für den Betrieb auf Autobahnen und Schnellstraßen ausgelegt. Zukünftige Systemgenerationen werden den Einsatzbereich bis hin zum Stadtverkehr erweitern.

ACDIS

Aktive Abstandsführung

ACDIS heißt ein Fahrerassistenzsystem von Continental zur abstandabhängigen Geschwindigkeitsregelung und zur Einhaltung vorgegebener oder frei gewählter Tempolimits. Ein direktes, eindeutiges Feedback über alle System-Aktivitäten erhält der Fahrer durch intuitiv erfassbare Bewegungen des Gaspedals, die ihn auch bei deaktiviertem System auf einen geringen Sicherheitsabstand hinweisen. In seiner höchsten Ausbaustufe kann ACDIS den Anhalteweg aktiv verkürzen und wetterabhängige Empfehlungen zur Fahrgeschwindigkeit geben. Der erste ACDIS-Einsatz in Serienfahrzeugen erfolgt Ende 2005.

ACN

Automatic Collision Notification

Bei einem Unfall wird über die Kollisions-Sensorik Alarm und auch Standort per Telematik an Notallzentrale weitergeleitet.


Quelle: www.kfztech.de

Adaptives Kurvenlicht

Adaptives Kurvenlicht

Das Adaptive Kurvenlicht basiert auf horizontal und vertikal schwenkbaren Bi-Xenon-Scheinwerfern und arbeitet sowohl in der Abblendlicht- als auch in der Fernlichtfunktion. Dabei werden die Lenkbefehle des Fahrers auf die Scheinwerfer übertragen, um so die Kurven besser auszuleuchten.


Quelle: http://www.bmw.de

AEA

Einparkassistent

Der Einparkassistent ist ein Komfortsystem, das dem Fahrer ein komfortables und
sicheres Einparken, auch in enge Längsparklücken, ermöglicht.
Die Vermessung der Parklücke erfolgt mit Hilfe einer Ultraschallsensorik. Im Vorbeifahren wird deren Länge und Tiefe automatisch erfasst. Ist die Parklücke groß
genug, wird dies dem Fahrer signalisiert und der Einparkvorgang kann gestartet
werden. Nach erfolgter Freigabe durch den Fahrer wird das Fahrzeug automatisch in
die Parklücke gelenkt. Dabei wird mit Hilfe von Klothoidenbahnen ein stetiger
Winkelverlauf mit minimalen Lenkkräften sichergestellt. Der Fahrer betätigt weiterhin
Brems- und Gaspedal und bleibt dadurch in der Verantwortung. Quelle: Hella

AFL

Adaptive Forward Lighting

=Adaptives Kurvenlicht


Quelle: www.opel.de

AHC

Ad-Hoc Communication

Die direkte wireless Verbindung vom Fahrzeug zu einem Verkehrschild, zu Stadtportalen oder zu einem anderen Fahrzeug nennt man Ad-Hoc Communication. Dieser quasi online Informationsaustausch kann eine detaillierte realtime Übersicht zum aktuellen Verkehrsgeschehen geben.

AHL

Adaptive Head Lights - Kurvenlicht

Das Adaptive Kurvenlicht basiert auf horizontal und vertikal schwenkbaren Bi-Xenon-Scheinwerfern und arbeitet sowohl in der Abblendlicht- als auch in der Fernlichtfunktion. Dabei werden die Lenkbefehle des Fahrers auf die Scheinwerfer übertragen, um so die Kurven besser auszuleuchten.


Quelle: VDI-Berichte Nr. 1789, 2003

Aktives Überrollschutzsystem

Aktives Überrollschutzsystem

Das aktive Überrollschutzsystem sorgt bei einem Fahrzeugüberschlag für zusätzliche Insassensicherheit. Eine hochsensible Sensorik erkennt die Bewegungen des Fahrzeugs und löst innerhalb von Millisekunden das Herausschnellen von zwei Schutzbügeln aus. Diese helfen zusammen mit dem extrem steifen Frontscheibenrahmen, den Schutzrahmen für die Insassen zu erhalten.

ALC

Adaptive Light Control

Variable Schweinwerferlichtverteilung für Stadt- u. Autobahnlicht etc., mit Xenonlicht für BMW


Quelle: BMW

ANB

Automatische Not Bremse

Automatische Einleitung einer Bremsung, wenn Kollisionen unausweichlich sind, per Radarerkennung


Quelle: VW

Anhängevorrichtung mit Gespannstabilisierung

Anhängevorrichtung mit Gespannstabilisierung

Die Gespannstabilisierung nutzt die Sensorik des Elektronischen Stabilisierungsprogramms, um ein Pendeln des Anhängers - beispielsweise durch ein spontanes Ausweichmanöver, Spurrinnen oder Seitenwind - zu erkennen und die Schleudergefahr des Gespanns zu reduzieren. Durch selbsttätigen Bremseingriff wird das Gespann abgebremst und so eine stabilisierende Wirkung erzielt.

APS

Acoustic Parking System

Das acoustic parking system hilft beim Einparken. Ein wiederkehrender Warnton signalisiert dem Fahrer welcher Abstand zum Hindernis verbleibt. Mit abnehmender Entfernung steigt die Wiederholfrequenz des akustischen Signals. Es meldet sich erstmals bei einer Distanz von 1,60 m zum Fahrzeug. Hat der Fahrer nur noch 20 cm Rangierplatz, warnt ein Dauerton. Das System arbeitet mit Ultraschallsensoren und kann sowohl im Heck als auch in der Fahrzeugfront eingebaut werden. Das APS ist zur Anpassung an besondere Verkehrssituationen, wie z.B. den Stopp and Go Verkehr, vorn abschaltbar. Im Heck schaltet sich das APS automatisch beim Einlegen des Rückwärtsganges ein.


Quelle: www.audi.com

ARP

Active Rollover Prevention

Die Active Rollover Protection ist eine Zusatzfunktion im ESP zum Schutz vor Überschlägen durch gezielte Bremseingriffe.

ART

Abstandsregeltempomat

Ist eine elektronische Regelung, die das Fahrzeug auf Fernstraßen und Autobahnen bis zu einem gewissen Grad abbremst, wenn sich der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug unter einen vorgegebenen Abstand verringert.


Quelle: www.dekra.net

ASC

Automatische Stabilitäts Control (Anti-Skid Control System)

Ein Fahrzeug mit Heck-Antrieb kann durch ein zu starkes Antriebsmoment ins Übersteuern geraten (Ausbrechen des Hecks). Die ASC verhindert dies, indem sie in entsprechenden Fahrzuständen gezielt das Antriebsmoment des Motors und damit den Schlupf an den Hinterrädern reduziert. Sie sorgt für optimalen Vortrieb und ersetzt zusätzlich über Bremseneingriffe an den angetriebenen Rädern eine mechanische Sperre an der Antriebsachse. Ähnlich wie ASR.


Quelle: VDI-Berichte Nr. 1789, 2003

ASR

Antriebsschlupfregelung

ASR verhindert das Durchdrehen der Räder. Es sorgt für gute Traktion und sichert beim Anfahren und Beschleunigen die Stabilität und die Lenkbarkeit des Fahrzeugs. Raddrehzahlsensoren überwachen ständig jedes einzelne Rad. ASR wertet die Signale aus und erkennt sofort, wenn ein Rad zum Durchdrehen neigt. In diesem Fall wird ASR aktiviert und regelt die Antriebsmomente der angetriebenen Räder. Diese elektronische Radschlupfregelung bremst gezielt einzelne Räder ab und greift in die Motorsteuerung ein.


Quelle: www.bosch.de

ASS

Anti-Schlupfsystem

Die auf elektronischer Basis funktionierenden Anti-Schlupfsysteme (ASS) verhindern ein Durchdrehen der Antriebsräder. Über Sensoren wird die Antriebskraft so verteilt, dass kein Rad mehr Leistung erhält, als es zum Antrieb tatsächlich benötigt. Im Gegensatz zu den Sperrdifferenzialen, die mechanisch arbeiten und das Durchdrehen der Räder letztlich nicht verhindern, wird bei Anti-Schlupfsystemen auch die Leistung des Motors zusätzlich beeinflusst, so dass die Räder nur so viel Kraft zugeführt bekommen, wie dies tatsächlich notwendig ist. Im Geschwindigkeitsbereich bis ca. 40 km/h wirken manche Systeme auf die Bremsen ein und verhindern damit ein Durchdrehen der Räder.

ATTS

Active Torque Transfer System

ATTS ist ein System zur Erhöhung der Fahrdynamik. Das ATTS verhindert die Untersteuerneigung bei Kurvenfahrt, indem das kurvenäussere Rad schneller und stärker angetrieben wird. Die dynamische Verteilung des Kraftflusses zu den Antriebsrädern hängt vom Kurvenradius, der Querbeschleunigung und dem Lastzustand des Fahrzeuges ab. Erkennt das ATTS-Steuergerät im Fahrbetrieb eine Untersteuerungsneigung, wird die Kraftverteilung stufenlos so auf das kurvenäussere Rad verteilt, dass sich eine Drehzahldifferenz von bis zu 15% gegenüber dem kurveninneren Rad ergibt. Dadurch wird der Untersteuerungseffekt nahezu vollständig ausgegelichen, mit dem Resultat, dass das Fahrzeug den vom Fahrer eingeschlagenen Kurvenradius weitgehend ohne Korrekturen am Lenkrad beibehält.

BAS

Bremsassistent

Bremsassistent, der automatisch eine Vollbremsung einleitet, wenn anhand der Bewegungsgeschwindigkeit des Bremspedals eine Notsituation erkannt wird.
Andere Begriffe für BAS (herstellerabhängig):
PBA (Predective Brake Assistant)
ANB (Automatische Notbremsung)
IBA (Intelligent Brake Assistant)

BFD

Brake Force Display

Das Brake Force Display ist eine dynamische Bremsstärkenanzeige, die abhängig von der tatsächlichen Fahrzeugverzögerung Fläche und Lichtstärke der Bremsleuchten verändert. Die Bremsstärkenanzeige signalisiert beispielsweise eine Vollbremsung dem nachfolgenden Verkehr und verringert dadurch die Gefahr von Auffahrunfällen erheblich.

BSD

Blind Spot Detection

Überwachung des Toten Winkels von Fahrzeugspiegeln z.B. bei einem Spurwechsel

CAS

Collision Avoidance System

Kollisionsvermeidungssystem bei Opel

CBC

Cornering Brake Control - Kurvenbremsmanagement

Erweiterung des ABS-Systems. Anhand der Raddrehzahlsignale wird die Querbeschleunigung ermittelt. Durch einen schnelleren Aufbau der Bremskraft am kurvenäußeren Vorderrad wird ein Übersteuern beim Bremsen in Kurven verhindert. Gleichzeitig wird auch ein Überbremsen der Hinterachse vermieden.

CRC

Cruise Control

Geschwindigkeitsregler

CW

Collision Warning

System, das vor einem möglichen Unfall warnt

DAC

Downhill Assist Control

Elektronische Bergabfahr-Kontrolle. Die zuschaltbare elektronische Bergabfahr-Kontrolle bremst das Fahrzeug beim Befahren glatter Bergab-Passagen automatisch ab und hält es dabei jederzeit unter Kontrolle. Das System verfügt über Geschwindigkeitssensoren an jedem einzelnen Rad. DAC kann auch im Leerlauf benutzt werden und funktioniert sowohl bei Vorwärts- als auch bei Rückwärtsfahrt.

DBC

Dynamic Brake Control

Die Dynamische Bremsen Kontrolle (DBC) beschleunigt und verstärkt bei Vollbremsungen den Aufbau des Bremsdrucks. Eine Gefahrensituation, in der der Fahrer das Fahrzeug maximal verzögern möchte, lässt sich anhand der Geschwindigkeit detektieren, mit der er das Bremspedal betätigt. Im Normalfall erzielt der Fahrer nicht die maximale Bremswirkung, da er die hierzu erforderliche Pedalkraft in der Regel nicht aufbringt. Wird eine derartige Situation erkannt, bringt die DBC die maximale Bremskraft automatisch auf und sorgt damit dafür, dass die maximale Verzögerung erzielt wird.


Quelle: VDI-Berichte Nr. 1789, 2003

DDS

Deflation Detection System

Das Deflation Detection System DDS als indirekt messendes »Low-Cost-System« gibt eine Warnmeldung bei Druckabfall aus. DDS wertet die Daten der Raddrehzahlsensoren aus und benötigt somit keine eigene Sensorik. Ein Druckverlust führt zu einem veränderten Reifenradius und damit zu einem spezifisch veränderten Drehzahlsignal, das die Elektronik erkennt.


Quelle: www.conti-online.com

Distronic

Aktive Geschwindigkeitsregelung

Kunstwort aus distance (Abstand) und electronic: Hält das Auto per Radar und Geschwindigkeitsregelung (Tempomat) im richtigen Sicherheitsabstand zum Vordermann.

DRC

Dynamic Ride Control

Dämpfersystem, das die Nick- und Wankbewegungen regelt.

DSC

Dynamic Stability Control

Die Dynamische Stabilitäts Kontrolle (DSC) beeinflusst gezielt den Bremsdruck an den einzelnen Rädern sowie das vom Motor gelieferte Antriebsmoment, wodurch nicht nur das Blockieren oder Durchdrehen der einzelnen Räder verhindert werden kann, sondern auch eine Verbesserung des fahrdynamischen Verhaltens des Gesamtfahrzeugs möglich ist. p Die Systemfunktionen der DSC unterteilen sich in Längsdynamik-Funktionen (ABS, ASC, MSR, EBV, DBC), Querdynamik-Funktionen (CBC, GMR, ASL) zur Stabilisierung des Gesamtfahrzeugs und zusätzliche Funktionen für den Offroad-Betrieb (ADB, HDC). Die Schlupfregel-Funktionen (ABS, ASC, MSR) stellen den Schlupf der einzelnen Räder gezielt ein. Einen besonderen Betriebsmodus der DSC stellt die Dynamische Traktions-Control (DTC) dar, bei der die Schlupfschwellen der ASC angehoben sind. Hierduch wird die Traktion auf lockerem Untergrund, wie z. B. Schnee, Sand oder Schotter, deutlich verbessert. Mit der DTC ist ein sportlicherer Fahrbetrieb möglich.


Quelle: VDI-Berichte Nr. 1789, 2003

DSP

Dynamisches Schaltprogramm

Das dynamische Schaltprogramm (DSP) ist Bestandteil von Automatik- und tiptronic-Getrieben und entlastet den Fahrer besonders bei Stop-and-go-Verkehr. DSP wählt selbstständig die jeweils optimale Schaltstufe. Das Getriebe erkennt automatisch das Fahrverhalten des Wagens und passt seine Schaltstrategie den Begebenheiten an. DSP-gesteuerte Getriebe sind sehr wartungsfreundlich und benötigen beispielsweise keinen Getriebeölwechsel.

DSR

Downhill Speed Regulation

Dieses System regelt Bremse und Fahrpedal bei Bergabfahrten. Ein Knopfdruck reicht, und das Fahrzeug fährt mit der eingestellten Geschwindigkeit bergab.


Quelle: www.mercedes-benz.de

DSR

Dynamic Steering Response

Ist eine ergänzende Sicherheitsfunktion im ESP. Diese Funktion gibt dem Fahrer in kritischen Situationen eine Lenkempfehlung, um das Fahrzeug zu stabilisieren. Diese Empfehlung unterstützt vor allem richtiges Gegenlenken, wo es als sinnvoll erkannt wird. Zum Beispiel wird die Funktion beim starken Bremsen auf unterschiedlich griffiger Fahrbahn links/rechts aktiv.


Quelle: www.skoda.de

DSTC

Dynamic Stability and Traction Control

Zeigt das Fahrzeug nur die geringste Tendenz auszubrechen, gibt DSTC (Dynamic Stability and Traction Control) gezielte Bremsimpulse an einzelne Räder ab und verhindert somit ein Über- bzw. Untersteuern.

DTC

Dynamic Traction Control

Die Dynamische Traktionskontrolle (DTC) lässt bei Heckantriebsfahrzeugen im Vergleich zur DSC einen höheren Schlupf an den Antriebsrädern zu, mit unterschiedlichen Zielen je nach Fahrzeugtyp: Bei der 5er und 7er Reihe wirkt die DTC nur bei Geradeausfahrten, um beim Fahren im Tiefschnee oder bei Schneematsch maximalen Vortrieb zu gewährleisten. Bei der 3er Reihe und beim Z4 Roadster ist die DTC auch bei Kurvenfahrt aktiv und ermöglicht neben dem verbesserten Vortrieb eine sportlichere Fahrweise. Dem Fahrer bleibt das Beherrschen seines Fahrzeugs bis in definierte Grenzbereiche überlassen, die Regelfunktionen treten in den Hintergrund. Im Vergleich hierzu bietet die DSC ein Optimum an Fahrstabilität innerhalb der physikalischen Grenzen.

Dynamische Leuchtweitenregulierung

Dynamische Leuchtweitenregulierung

Die Einstellung der Xenon-Scheinwerfer und Xenon-Plus-Scheinwerfer wird von der dynamischen Leuchtweitenregulierung kontinuierlich automatisch angepasst. Dabei werden sowohl statisch verursachte Änderungen (Ladegewicht und -verteilung) als auch dynamisch bedingte Effekte, hervorgerufen durch Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge, berücksichtigt. Vorteil: Die Hell-Dunkel-Grenze der Lichtverteilung bleibt nahezu konstant. Das gewährleistet gute Sichtverhältnisse für den Fahrer und hilft, ein Blenden des Gegenverkehrs zu vermeiden.

E-Call

Emergency Call

System, das nach einem Unfall einen Notruf automatisch durchführt

EBC

Electronic Brakeforce Control

elektronische Bremskraftverteilung

EBM

Elektronisches Brems Management

Steuergerät das alle Bremsfunktionen von ABS, ASC+T, CBC und DSC regelt.

EBV

Elektronische Bremskraftverteilung

Die Elektronische Bremskraftverteilung (EBV) bildet mit dem Anti-Blockier-System (ABS) eine Einheit, denn es benutzt zur Wirkungsweise zahlreiche gleiche Bauelemente. EBV sorgt für maximale Bremsleistung an Hinter- und Vorderachse und verhindert unter normalen Bedingungen, dass das Heck wegen überbremster Hinterräder ausbricht. Außerdem reduziert sie die Beanspruchung und Erhitzung der Vorderbremsen. Dies wirkt dem "Fading" entgegen, dem Nachlassen der Bremswirkung infolge zu hoher thermischer Belastung.

EDS

Elektronische Differentialsperre

Die Elektronische Differenzialsperre (EDS) ermöglicht ein gleichmäßiges und komfortables auf unterschiedlich griffigen Fahrbahnoberflächen. Dreht ein Rad durch, dann bremst EDS dieses gezielt ab und sorgt für eine Kraftübertragung zu dem besser greifendem Rad. EDS verringert Reifenverschleiß und arbeitet bis ca. 40 km/h (quattro®: bis ca. 80 km/h). EDS ist Bestandteil des Elektronischen Stabilisierungsprogramms (ESP) und der Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR).

EMF

Elektromechanische Feststellbremse

Die elektromechanische Feststellbremse wird über eine Taste in der Instrumententafel bedient. Neben dem Feststellen verfügt sie über die Funktionen Autostopp und Hillhold. Beim Autostopp wird das Fahrzeug bei Stillstand automatisch festgebremst. Der Fahrer muss beim Halten nicht, wie sonst bei einem Automatikgetriebe üblich, auf die Bremse treten, um das so genannte Leerlaufkriechen zu unterbinden. Beim Anfahren erfolgt das Lösen der Bremse mit dem Betätigen des Gaspedals. Die Hillhold-Funktion unterstützt durch das automatische Festbremsen und Lösen die Berganfahrt und verhindert ungewolltes Zurückrollen.

ERS

Elektronisches Rückfahr System

Hydraulische Auflaufbremse in Anhängern mit elektronischem Steuergerät, das über Radsensoren die Rückwärtsbewegung erkennt und ein entsprechendes Steuerventil öfnet. Dadurch ist ein Einsatz von Scheibenbremsen mit automatischer Nachstellung bei Anhängern möglich. Neuentwicklung der Fa.Knott

ESC

Electronic Stability Control

ESC arbeitet im Rahmen der physikalischen Grenzen selbsttätig und greift korrigierend in Motorleistung und Bremse ein, um das Fahrzeug in der Spur zu halten.

ESP

Elektronisches Stabilitäts-Programm

Das Elektronische Stabilitäts-Programm erkennt in Millisekunden eine drohende Instabilität des Fahrzeugs. Mit einem aktiven Eingriff in den Anstriebsstrang oder in das Bremssystem hält ESP das Fahrzeug stabil und das Fahrzeug bleibt sicherer in der Spur. Zum ESP gehören bspw.: EBV, CBC, ASR, ABS, EDS, MSR und HBA. Bei den verschiedenen Automobilherstellern gibt es zahlreiche unterschiedliche Benennungen, da ESP ein markenrechlich geschützer Begriff der Daimler-AG ist: DCS (Dynamic Stability Control) BMW, Jaguar, Land Rover, Mazda, Mini
DSTC (Dynamic Stability & Traction Control) Volvo
PSM (Porsche Stability Management) Porsche
VSC (Vehicle Stability Control) Daihatsu, Lexus, Toyota)
VSA (Vehicle Stability Assist) Honda
VDC (Vehicle Dynamic Control) Alfa Romeo, Subaru
MSP (Maserati Stability Control Programme) Maserati
CST (Controllo Stabilità e Trazione) Ferrari
MASC (Mitsubishi Active Stability Control System) Mitsubishi ESP 2

Elektronisches Stabilitäts -Programm 2
Das System nutzt aktive Lenkeingriffe und bietet dadurch mehr Fahrsicherheit. Ausserdem macht das System das Fahrzeug im Grenzbereich leichter beherrschbar.
ESP Plus

Elektronisches Stabilitäts-Programm
Zur Stabilisierung des Fahrzeugs in starken Untersteuersituationen werden statt nur des kurveninneren Hinterrades bis zu drei Räder durch Bremseneingriff geregelt. Die Kurskorrektur erfolgt dadurch deutlich sensibler und wirkungsvoller, das Fahrzeug besitzt eine noch größere Fahrstabilität.

FAS

Fahrerassistenzsystem

Überbegriff für Komponenten, die den Fahrer unterstützen - die besten Beifahrer eben.

FDC

Fahr Dynamic Control

Steuerprogramm, Dass das Motormanagement, Getriebemanagement und die Servolenkung sportlich beeinflußt. Es werden steilere Kennlinien und höheres Ausdrehen der Gänge eingestellt.


Quelle: BMW

FIR

Ferninfrarot Technologie

Die Ferninfrarot Technologie ermöglicht, dass Menschen, Tiere und Objekte bereits sehr früh mit Hilfe einer Wärmebild-Kamera bei Dunkelheit erkannt werden können.

GPS

Global Positioning System

Ist ein satellitengestütztes Navigationssystem zur weltweiten Positionsbestimmung, das vom US-Verteidigungsministerium betrieben wird. GPS löste das ältere Satellitennavigationssystem Transit der United States Navy ab.


Quelle: http://de.wikipedia.org

HBA

Hydraulische Bremsassistent

Der Hydraulische Bremsassistent ermöglicht den optimalen Anlauf der Bremswirkung. In Verbindung mit ABS, dessen Rückförderpumpe der Bremsassistent zum Druckaufbau der Bremsflüssigkeit nutzt, sorgt er für die volle Ausschöpfung der Möglichkeiten des Bremssystems. So trägt 'HBA' zur Verkürzung des Bremsweges bei. Der Geber für den Bremsdruck, die Drehzahlfühler und der Bremslichtschalter liefern dem System die notwendigen Informationen zur Erkennung von Notsituationen,

IBA

Intelligent Brake Assistant

Aus der Differenzgeschwindigkeit zwischen einem vorherfahrenden Fahrzeug (oder einem sich vor dem Fahrzeug befindenden Hindernis) wird laufend der in der Bremsanlage aufzubauende Druck berechnet, welcher erforderlich ist, um im Notfall das Fahrzeug vor einem Aufprall zu bewahren. Aktiviert wird der vorkonditionierte Bremsdruck aber erst dann, wenn der Fahrer – beim Erkennen der kritischen Situation - das Bremspedal betätigt.

IDS

Interactive Driving System

Das IDS-Fahrwerkssystem umfasst ausserdem eine neue Mehrlenker-Hinterachse, eine Kennfeld-gesteuerte elektro-hydraulische Servolenkung sowie die Verwendung von Aluminium-Komponenten zur Reduktion ungefederter Massen

ISA

Intelligent Speed Adaption

Die Intelligent Speed Adaption unterstützt den Fahrer mittels digitaler Karten im Navigationssystem oder durch eine Verkehrskennzeichenerkennung vorgeschriebene Geschwindigkeitslimits einzuhalten.

Kurvenlicht

Kurvenlicht

Ist Schwenken des Abblendlichts in Abhängigkeit zu dem gerade durchfahrenen Kurvenradius. Hierzu wird der Projektionsscheinwerfer um die vertikale Achse gedreht.

LCA

Lane Change Assistent

der Fahrer wird durch Vibration im
Lenkrad gewarnt, falls er eine Lenkbewegung durchführen will,
die zu einer Gefahrensituation führen würde

LDW

Lane Departure Warning

Funktion die den Fahrer vor unbeabsichtigem Verlassen der eigenen Fahrspur warnt.

Lichtsensor

Lichtsensor

Der Lichtsensor misst mit Hilfe einer Fotozelle die Lichtverhältnisse der Umgebung und schaltet bei Dämmerung automatisch das Abblendlicht ein.

LKA

Lane Keeping Assistant

Spurassistent bei strassengebundenen Motorfahrzeugen. Das LK-System gibt beim Abweichen von der Fahrspur ohne Blinkzeichnen entweder ein akustisches oder optisches Signal an den Fahrer oder es greift automatisch korrigierend ein (Steer-by-wire).

low range

low range

Als low range wird eine zusätzliche Untersetzungsstufe bei handgeschalteten Getrieben bezeichnet. Sie erleichtert das Fahren in schwierigen Geländeabschnitten und bei sehr starken Steigungen. Diese Funktion bietet zusammen mit dem Allradantrieb quattro® die Vorraussetzung für ein gutes Vorankommen in schwierigem Gelände.

MMI

Mensch Maschine Interface

Haptische, akustische oder visuelle Schnittstelle einer Funktion, um den Fahrer zu informieren oder zu warnen.
engl. auch als HMI (HumanMachineInterface) benannt.

Müdigkeits-Warnsystem

Müdigkeits-Warnsystem

Das Müdigkeits-Warnsystem erkennt den Müdigkeitszustand des Fahrers und ergreift bei Übermüdung Gegenmaßnahmen, indem es den Fahrer durch Lichtsignale warnt. Das System besteht aus einer Kamera, die die Augen und das Lidschlagverhalten des Fahrers erfasst. Die Kamera folgt dabei automatisch den Kopfbewegungen des Fahrers. Aus der Frequenz bzw. der Geschwindigkeit der Lidschläge und dem Öffnungsgrad der Lider wird der Müdigkeitsgrad abgeleitet. Die Müdigkeitsstufen werden in wach, aufmerksamkeitsgemindert (müde) und schläfrig eingeteilt. Wenn das System erkennt, dass der Fahrer ermüdet, wird dieser je nach Grad der Müdigkeit, durch einfache oder doppelte Leuchtsignale gewarnt.

NIR

Nahinfrarot Technologie

Die Nahinfrarot Technologie macht mit Hilfe einer Wärmebild-Kamera Menschen, Tiere und Objekte bei entsprechender Nähe in der Nacht erkennbar

NV

Night Vision

Technologie zur Umgebungsdarstellung bei Dunkelheit, (Nachtsichtgeräte)

PA

Einparkhilfe (Parking Assistant)

Der Parkassistent lenkt durch Ultraschallwellen automatisch mit dem besten Winkel in die passende Parklücke. Bremsen und Gas geben muss der Fahrer allerdings selbst

PAS

Parkassistent

System zum assistierten (nur Querführung) oder automatischen (Quer- und Längsführung) Einparken

PDC

Park-Distance-Control

Einpark-Hilfe, zeigt die Abstände zu den anderen Fahrzeugen oder andere feste Gegenstände an. Gibt eventuell akustische Warnmeldungen aus

PPA

Pedestrian Protection Airbag

Die Gefahr für Fußgänger auf die harten Strukturen der Windschutzscheibe zu schlagen, kann durch das PPA verhindert werden.
Die Windschutzscheibe selbst als eine verformbare Oberfläche, in Verbindung mit einer verformbaren Haube und einem Airbag ist eine gute Kombination.


Quelle: www.autoliv.com

RBC

Rain Brake Control

Bei Regen werden in regelmäßigen Abständen vom Fahrer unbemerkt die Bremsbeläge an die Bremsscheibe angelegt, um den Wasserfilm zu entfernen; hierdurch vergrößert sich im ersten Moment einer folgenden richtigen Bremsung der Reibwert, was zu einem verkürzten Bremsweg führt; gekoppelt mit Regensensor

Regenlicht

Regenlicht

Das Fahrlicht wird automatisch eingeschaltet wenn der Scheibenwischerhebel länger als 5 Sekunden auf "langsames Wischen" steht. Befindet sich der Scheibenwischerhebel nicht länger als 4 Minuten auf "langsames Wischen" oder "Intervall-Wischen" wird die Funktion deaktiviert.

Quelle: www.skoda.de

Regensensor

Regensensor

Der Regensensor aktiviert bei einsetzendem Regen oder anderer Nässeeinwirkung auf der Frontscheibe automatisch den Scheibenwischer und passt den Wischintervall der Stärke des Niederschlags an. Die Funktionsweise: Leuchtdioden im Inneren des Regensensors geben ein nicht sichtbares Infrarotlicht ab, das durch die äußere Oberfläche der Windschutzscheibe reflektiert und durch Fotodioden gemessen wird. Gelangt das Licht verlustfrei zurück zur Fotodiode, ist die Windschutzscheibe trocken. Ein Wasserfilm oder Tropfen auf der Scheibe brechen des ausgesandte Licht. Da die Messungen permanent vorgenommen werden, kann die Elektronik die Wischintervalle optimal steuern.

RPA

Reifen Pannen Anzeige

Die Reifen Pannen Anzeige (RPA) überwacht bei jeder Fahrgeschwindigkeit den Luftdruck in den Reifen. Dabei erkennt sie einen möglichen Luftverlust über die Rotationsgeschwindigkeit der Räder.


Quelle: http://www.bmw.de

RVD

Remote Vehicle Diagnostic

Fahrzeug Ferndiagnose bietet den Autoherstellern Einsparpotenziale bei Garantieleistungen, Produktentwicklung und Marketing sowie Wettbewerbsvorteile durch Produktdifferenzierung und verbesserten Service. Gerade bei neueingeführten Modellen können die technischen Daten aus dem Fahrzeugbetrieb dazu genutzt werden, Verbesserungen in der Fertigung einzuführen. Durch Fahrzeug-Ferndiagnose können die Hersteller zudem eine zentrale Position in Vertrieb und Kundendienst besetzen und engere Kundenbeziehungen aufbauen. Durch die direkte Verbindung mit dem Fahrzeugbesitzer können die Hersteller nun endlich auch ohne den Umweg über den Händler Serviceleistungen anbieten, auch für Fahrzeuge, die den Halter gewechselt haben.

Sideguard

Sideguard

Das Airbagsystem sideguard (Kopf-Airbag) erhöht bei einem entsprechendem Seitenaufprall als wirkungsvolle Ergänzung des Seiten-Airbags zusammen mit dem richtig angelegten Dreipunkt-Sicherheitsgurt den Schutz für den Kopfbereich der vorderen und hinteren Fahrzeuginsassen. Der sideguard dämpft den Aufprall des Kopfes auf Innenraumteile. Zusätzlich werden bei Crashsituationen aufgrund der weniger ausgeprägten Kopfbewegung die Belastung des Halses vermindert. Der Sideguard bietet zusammen mit den konstruktiven Maßnahmen der Passiven Sicherheit den besten Seitenaufprallschutz.

STA

Stauassistent (Traffic Jam Assistent)

ACC S&G-System evtl. kombiniert mit automatischer Spurführung, situationsadaptiv für den Verkehrszustand Stau.

StabiliTrak

automatische Stabilitätskontrolle

StabiliTrak™ sorgt für eine nahtlose Integration von Bremsen, Traktionskontrolle, Lenkung und Aufhängungssystemen. Ohne in Ihren Fahrstil einzugreifen, analysiert es Angaben einer Reihe von Sensoren.
StabiliTrak™ bringt Bremskraft auf das entsprechende Rad oder an die entsprechenden Räder, damit der XLR auf seinem vom Fahrer angesteuerten Weg bleibt. Wenn es erforderlich ist, kann es sogar die Bremsen an allen vier Rädern aktivieren, um die Kontrolle noch zu verstärken.

STC

Stability Traction Control

Abkürzung für S-tability T-raction C-ontrol - soll das Durchdrehen der Vorderräder verhindern: unter 40 km/h, indem das betreffende Rad abgebremst wird, über 40 km/h durch Eingriff in die Motorsteuerung und ein Senken der Antriebskraft. STC verbindet Traktionskontrolle mit Antriebsschlupfregelung.

SWT

Seitenwandtorsion

SWT ermittelt als erstes System dieser Art aus der Verformung der Reifen die Kräfte, die zwischen Fahrzeug und Fahrbahn wirken. Mit den Daten von SWT werden Fahrzeugregelsysteme wie ABS oder ESP zukünftig noch leistungsfähiger. Die zusätzliche Information über die Radkräfte wird zu kürzeren Bremswegen, zu verbesserter Fahrstabilität, Lenkbarkeit und Traktion sowie zu höherem Fahrkomfort führen.

TCS

Traction Control System

Das Traction Control System sorgt dafür, dass die Räder beim Beschleunigen nicht durchdrehen. Droht ein zu starker Schlupf der Antriebsräder, wird das Antriebsmoment durch Brems- und Motormanagementeingriff reguliert. Das Regelsystem, das seine Informationen über die ABS-Sensoren erhält, gewährleistet damit Traktion und Fahrstabilität während der Beschleunigungsphase - auf gerader Strecke wie auch bei Kurvenfahrt.

TEC

Transmission Electronic Control

elektronische Antriebs-Steuerung

tempostat®

Geschwindigkeitsregelanlage

Das Tempostat hält während der Fahrt die vom Benutzer eingestellte Geschwindigkeit.

TJA

Traffic Jam Assist

Der Traffic Jam Assist unterstützt den Fahrer sowohl im Stau als auch bei zähfließendem Verkehr und kann bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h eingesetzt werden.Beschleunigen, bremsen, anhalten und wieder neu beschleunigen – wie ermüdend der ständige Wechsel im Stop-and-go-Verkehr und im Stau sein kann, kennen die meisten Autofahrer aus dem täglichen Berufsverkehr oder von der Fahrt in den Urlaub.Traffic Jam Assist ermöglicht durch die Bestimmung eines Richtfahrzeuges und die Regelung von Motor- und Bremsfunktionen stressfreies Staufahren. Damit ist er die ideale Ergänzung zur Adaptive Cruise Control.

Quelle: Siemens VDO

TMC

Traffic Message Channel

Im Traffic Message Channel (TMC) werden über RDS-Radiosender kostenlose Stauinformationen digital und geräuschlos in das Fahrzeug übertragen. Über das Display des Navigationssystems können diese in Textform dargestellt und im Navigationssystem für eine dynamische Zielführung verwendet werden.

TSA

Trailer Stability Assist

TSA ist eine Zusatzfunktion des Elektronischen Stabilitäts-Programms ESP und sorgt für mehr Sicherheit bei Fahrten mit Anhänger. Es erkennt schnell und sicher die gefürchteten, sich aufbauenden Pendelschwingungen und baut sie wirksam ab. Dazu nutzt TSA die Sensorik des ESP und leitet gezielt radindividuelle, wechselseitige Bremseingriffe an der Vorderachse ein, um das Gespann zu stabilisieren.


Quelle: AMS, Mercedes Benz

TSC

Trailer Stability Control

ESP mit Erweiterung um eine Anhängerstabilisierung

Up-Front-Sensoren

Im Falle eines Unfalls steuert eine intelligente Sensorik die rechtzeitige Auslösung der Rückhaltesysteme. Herzstück dieses Systems ist das Airbagsteuergerät, das die Auslöseentscheidung trifft und unabhängig von Art und Schwere des Chrashs Airbag und Gurtstraffer zündet. Das System ist in der Lage, mit Hilfe von zwei dezentralen Sensoren den Verlauf und die Schwere eines Frontalaufpralls zu einem frühen Zeitpunkt zu ermitteln. Diese Beschleunigung messenden Sensoren werden aufgrund ihrer Lage in der vorderen Knautschzone des Fahrzeugs "Up-Front-Sensoren" genannt. Sie liefern Signale, die dem Steuergerät eine frühe Erkennung der Chrashschwere ermöglichen. Als weitere Information zur Ermittlung der Crashschwere und zur Plausibilitätsprüfung wird die im zentralen Steuergerät gemessene Verzögerung des Fahrzeugs verwendet.

USK

Untersteuerungskontrolle

Verhindert in Kurvenfahrten, dass das Fahrzeug durch Über- oder Untersteuern von der Straße abkommt. ESP und die Untersteuerungskontrolle senken das Überschlagrisiko bei plötzlichen Ausweichmanövern oder in engen Kurven.

VSA

Vehicle Stability Assist

ESP System

WIL

Whiplash Injury Lessening

Schleudertrauma-Schutzsystem. Die WIL-Konstruktion (Whiplash Injury Lessening) der Vordersitze miniert das Risikos eines Schleudertraumas bei einem Heckaufprall mit geringer Geschwindigkeit.

Xenon

Abblendlicht mit Gasentladungslampen

Xenon Scheinwerfer werden elektronisch gesteuert und mit Gasentladungslampen betrieben. Diese enthalten hauptsächlich das Edelgas Xenon und werden mit einer hohen elektrischen Spannung gezündet. Es bildet sich ein Lichtbogen großer Helligkeit, der als Lichtquelle zur Ausleuchtung der Straße dient.
Die bläulich-weiße Farbe des Xenon-Lichts rührt daher, dass ihr Spektrum viel näher am Tageslicht liegt als herkömmliches Halogenlicht. Darüber hinaus bieten Xenon Scheinwerfer etwa das doppelte Lichtvolumen im Vergleich zu Halogenscheinwerfern und machen Nachtfahrten – insbesondere bei schlechter Witterung – sicherer und ermüdungsfreier für die Augen des Fahrers.

 

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