MdBs vertrauen auf beste beifahrer
In Berlin hatten Bundestagsabgeordnete die Chance, Verkehrssicherheit selbst zu erfahren. Vor dem Brandenburger Tor präsentierte die Kampagne "bester beifahrer" zusammen mit dem
ACE Auto Club Europa Fahrerassistenzsysteme im Praxistest.
Nach einer Auftaktrede des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Ulrich Kasparick, luden die Veranstalter vor allem Bundestagsabgeordnete ein, das Sicherheitspotenzial der "besten beifahrer" im Berliner Straßenverkehr selbst zu erfahren.
Mehr als 30 politische Vertreter des Deutschen Bundestags sowie Vertreter des Verkehrsministeriums und der beteiligten Verbände informierten sich über das Sicherheitspotenzial von Fahrerassistenzsystemen. Allein 30.000 Unfälle mit Personenschaden außerhalb von Ortschaften lassen sich pro Jahr beispielsweise durch den Einsatz von Spurwechselassistenten (LCA) verhindern, erläuterte der DVR-Auschussvorsitzende für Fahrzeugtechnik, Jürgen Bönninger. Dass darüber hinaus durch den Einsatz der "besten beifahrer" bis zu 10 Prozent Kraftstoff pro Jahr eingespart werden kann, erstaunte die Besucher besonders:
„Aus meiner Erfahrung ist noch zu wenigen Menschen bekannt, dass moderne Assistenzsysteme die Verkehrssicherheit erhöhen und gleichzeitig der Umwelt zugute kommen“, äußerte Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. „Beim Autokauf lassen sich leider die meisten von der Optik leiten und nicht von der Sicherheitsausstattung“, so die Politikerin. Roth empfiehlt daher, bei der Entscheidung für einen Neuwagen Sicherheitsaspekten den Vorzug zu geben.
Während die Teilnehmer in Fahrzeugen von Audi, Toyota und Volkswagen Sicherheitssysteme wie Abstandsregler (ACC), Spurwechselassistenten (LDW und LCA), ESP und den Einparkassistent im Straßenverkehr testeten, beantworteten Experten aus der Forschung den interessierten Besuchern Fragen rund um die besten beifahrer.
Das Resümee von Staatssekretär Kasparick fiel dementsprechend aus:
"Jeder Autofahrer sollte die technischen Möglichkeiten kennen und nutzen, die uns helfen, Unfälle im Straßenverkehr zu reduzieren. Dazu zählt vor allem der Einsatz von Fahrerassistenzsystemen", urteilte der Vertreter des Verkehrsministeriums.
Besonders gefreut hat die Veranstalter, dass nicht nur Vertreter des Verkehrsauschusses der Einladung folgten, sondern Parlamentarier aus über zehn unterschiedlichen Ausschüssen die Testveranstaltung besuchten. Das machte deutlich, dass Verkehrssicherheit uns alle angeht.
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